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Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Multiplikatorinnen und Multiplikatoren,
liebe Freunde der BREBIT,

die Urlaubszeit ist in vollem Gange. Auch im BREBIT-Büro klingelt das Telefon derzeit seltener als sonst. Dies ist die perfekte Zeit, um die letzten Aufgaben für die 16. BREBIT zu erledigen. 

Die ersten Projekttage sind gebucht und wir freuen uns auf alle weiteren Buchungsanfragen. Hier geht es zu unseren Angeboten: Angebotssuche.

Des Weiteren steht unser Fachtag wieder bevor. Alle Infos dazu finden Sie in diesem Newsletter.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen im Namen der BREBIT-Koordinationsgruppe

Bernadette Hampel

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Fachtag im Überblick
 
Thema: Veränderung braucht Didaktik. Lernen für eine nachhaltige Welt
Datum: 19. September 2019 
Zeit: 9:00 bis 16:00 Uhr
Veranstaltunsort: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)
 
Der Fachtag ist als Lehrkräftefortbildung anerkannt
 
 
 
Teilen Sie diese Nachricht gerne mit anderen interessierten Menschen. Wir freuen uns auf Sie. 
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Programm

9:00 Uhr: Ankommen bei Kaffee und Tee

9:15 Uhr: Begrüßung und Kennenlernen

9:45 Uhr: Workshops

12:15 Uhr: Mittagspause

13:15 Uhr: Gesprächsrunden

14:00 Uhr: Vortrag "Transformatives Lernen: Ökonomie anders denken"

15:00 Uhr: Workshop-Zusammenfassungen

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Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 1. September an und wählen dabei einen Workshop aus (unten beschrieben).
 
Lehrkräfte können sich über die TIS-Datenbank mit folgender Nummer anmelden: 19L410101
 
Alle anderen schreiben bitte eine E-Mail an rezeption@lisum.berlin-brandenburg.de und nennen dort ihren Wunsch-Workshop.
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Workshops

Workshop 1: Ebbe ohne Fisch? mit Marianne Ballé Moudoumbou, Afrika-Wirtschaftsforum (AfWiFo)

Wir lassen uns im Workshop vom Duala Sprichwort „Bei Ebbe zieht sich das Wasser nie ohne die Fische zurück“ inspirieren. Die Wirtschaft in Brandenburg spricht Yoruba, Kreolisch und Persisch. Unternehmen und Organisationen von Menschen mit Migrationsbiographien geben entscheidende, transformative und innovative Impulse zu einer nachhaltigen, rassismusfreien und solidarischen Wirtschaft. Wie können Möglichkeiten des Austauschs mit Unternehmer*innen, Organisationen und Eltern mit Migrationsbiographie in den Unterrichtsalltag eingebunden werden? Welche Methoden können eingesetzt werden, damit entscheidende Akteur*innen nicht zurückgelassen werden, sondern sie neue didaktische Formate aktiv mitgestalten können?

 

Workshop 2: Was können wir Kindern an Bildern zumuten? mit Aretha Schwarzbach-Apithy, Erziehungswissenschaftlerin

Wie sind wir als Lehrer*innen vorbereitet, komplexe Themen wie Flucht in den Unterricht mit einzubeziehen? Im Workshop können sich die Teilnehmenden in einem prozess- und ergebnisorientierten Format über ihre Positionen zu dem historisch-aktuellen Thema Flucht miteinander austauschen. Ist es erforderlich, Kinder in die gesellschaftlichen, auch visualisierten, Diskurse zu Fluchtursachen einzubeziehen? Sind wir dafür mit adäquater Didaktik vorbereitet? Im Workshop werden wir uns auch damit auseinandersetzen, wie wir selbst emotional und mental Fluchtursachen und geflüchtete Menschen wahrnehmen.

 

Workshop 3: Verkörperte Ökologie mit Sophie Filip, Verkörperte Ökologie e. V.

Mithilfe von Achtsamkeitsübungen, Bewegungsübungen, Meditationen, Partnerübungen und Austausch entwickeln wir neue und kreative menschliche Handlungsweisen, die den Übergang von der industriellen Wachstumsgesellschaft zu einer lebenserhaltenden, zukunftsfähigen Gesellschaft ermöglichen. Angelehnt ist der Workshop an die Tiefenökologie von Joanna Macy. Der Workshop wird teilweise mit Musik begleitet, die die emotionalen Prozesse und auch die körperlichen Bewegungs- und Tanzimprovisationen unterstützt. Der Workshop lädt ein zum Loslassen und zum Durchleben von Gefühlen. Daraus eröffnen sich neue Sichtweisen, die uns Kraft geben, um für das Leben und unsere Heimat, die Erde handeln zu können.

 

Workshop 4: Macht von Sprache mit Anette Kübler, Bildungsreferentin

Begriffe haben eine Geschichte und einen Kontext. Es kann verunsichern, wenn wir merken, wie subtil unsere Sprache von unterschiedlichen Formen gesellschaftlicher Diskriminierung geprägt ist. Manche sind verunsichert und fragen sich: Darf ich jetzt nichts mehr sagen?
Im Workshop werfen wir Blicke hinter die Worte und besprechen miteinander, was in Begriffen, die wir so gelernt haben, alles steckt. Wir wollen mehr wissen und uns austauschen, wie es aussehen könnte, hier Verantwortung zu übernehmen. Ein Ziel ist es, über einen achtsamen und selbstreflektiven Umgang mit Sprache zu einem sozial – ökologische Wandel bei zu tragen.

 

Workshop 5: Wandel mit Hand und Fuß gestalten! mit Marie Heitfeld, Germanwatch e. V.

Wir wissen und reden zwar viel über die sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und über den notwendigen Wandel, aber zu wenig darüber, wie wir ihn in Bewegung setzen können. Was können wir tun, damit nachhaltiges Verhalten an Schulen, in Vereinen und in Städten zur Regel wird anstatt die Ausnahme zu bleiben? Wie müssen wirtschaftliche und politische Strukturen aussehen, die Menschen dabei helfen, sich nachhaltiger zu verhalten? Welche strukturellen Rahmenbedingungen für nachhaltigere Lebensstile können wir durch unser Handeln selbst fördern und fordern? Wie wir größere Hebel für die otwendigen Veränderungen in der Bildungsarbeit greif- und nutzbar machen können, zeigen wir mit dem Konzept des Hand Prints in diesem Workshop auf.

 

Workshop 6: Weg von der Single-Story mit Magdalena Freudenschuß, RAA Brandenburg

Welche Geschichten von Globalisierung, Vielfalt und den Herausforderungen der einen Welt erzählen wir in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit? Was vereindeutigen wir? Von welchen Geschichten könnten wir uns zu Veränderungen inspirieren lassen? Mit dem kritischen Werkzeug der Single Story, der einzigen Geschichte, der nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie hinterfragen wir die von uns genutzten Materialien. Neue Methoden und Materialien werden vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit befragt.

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Demokratie und Integration Brandenburg e.V.
RAA Brandenburg
Zum Jagenstein 1
14478 Potsdam

Tel.: +49 (0) 331 747 80 25
Fax: +49 (0) 331 747 80 20
E-Mail: info@brebit.org



Web: http://www.brebit.org

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