166 - Who cares? Unsichtbare Arbeit, Frauen und Migration

Referentin
Bathilde Maestracci und Katharina Lipowsky
Klassenstufe
8
Dauer
5 - 6 Stunden
Region
Alle Regionen
Datum
1. Januar 2020 bis 24. Juni 2020
Teilnahmebeitrag
65 € bis 100 € nach Selbsteinschätzung
Buchung
über untenstehendes Buchungsformular
Informationen
Telefon: (0331) 74780-25
Lernziele
Die Schüler*innen lernen verschiedene Tätigkeiten der Sorgearbeit kennen und verstehen deren wesentlichen Anteil an der globalen Wirtschaft. Sie erkunden die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Alltag sowie ihre historische Entwicklung. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen Sorgearbeit und Migration. Sie reflektieren über Ausbeutung und Anerkennung von Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft. Dabei diskutieren sie gemeinsam ihre eigene Verantwortung und erhalten Impulse, sich gesellschaftlich zu engagieren.
Inhalt
Kinder betreuen, die Wohnung putzen oder die Eltern pflegen: Ob zu Hause oder als Beruf – mehrheitlich werden diese Arbeiten nach wie vor von Frauen verrichtet. Woran liegt das? Gemeinsam nehmen wir Arbeiten unter die Luppe, die im Alltag oft unsichtbar bleiben. Wir setzen uns mit den historischen Entwicklungen der Sorgearbeit auseinander und diskutieren die Verknüpfungen mit Geschlecht und Migrationspolitik. Interaktiv und multimedial erfahren wir die Geschichten von migrantischen Frauen, die in der Reinigung, in der Altenpflege oder in der Kinderbetreuung arbeiten. Wir diskutieren darüber, warum die Bezahlung bis heute so niedrig ist, und erproben kreativ, wie die Arbeit in unserer Gesellschaft solidarischer organisiert werden könnte.
Anknüpfungspunkte an den Rahmenlehrplan:
  • Geografie, Klassenstufe 11/12
    Themenfeld "Europa - Raumstrukturen im Wandel"

  • Gesellschaftswissenschaften, Klassenstufe11/12
    Themenfeld "Nachhaltiges Wirtschaften"


Kompetenzen:
  • Erkennen und analysieren: Die Schüler*innen können die Verknüpfungen zwischen Sorgearbeit, globaler Wirtschaft und Migration benennen. Sie können die Auswirkungen von Ausbeutung in der Sorgearbeit in Deutschland in globale Zusammenhänge einordnen.

  • Reflektieren und Perspektivwechsel: Die Schüler*innen können die Perspektiven von Frauen aus dem Globalen Süden verstehen, die in der Sorgearbeit tätig sind. Sie können über die Bedeutung von Ausbeutung reflektieren, die durch Rassismus verstärkt wird.
  • Handeln und gestalten: Die Schüler*innen können zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Ausbeutung in der Sorgearbeit nennen. Sie können Kritik an der gewöhnlichen Arbeitsteilung üben und eine praktische Umsetzung in ihrem Alltag ausprobieren.


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