PM II - 2020

Digitalisierung und globale Gerechtigkeit – trotz Corona
17. BREBIT geht nach den Herbstferien in die zweite Runde

Wenn die Schulen in Brandenburg nach den zweiwöchigen Ferien wieder ihre Türen öffnen, heißt das auch für BREBIT-Referent*innen: Materialien packen und zu früher Stunde auf nach Beeskow, Briesen, Erkner, Lebus, Luckau, Prenzlau oder Strausberg. Das sind einige der Orte, an denen im November Projekttage stattfinden werden.


In der ersten Runde seit Beginn der 17. BREBIT haben bereits 58 Veranstaltungen an Brandenburger Schulen stattgefunden. Die Referent*innen passen sich an das in der jeweiligen Schule geltende Hygienekonzept an und sind auf eventuell erforderliche Änderungen ihrer Konzepte vorbereitet. Für die nächsten Wochen sind bisher etwa 90 weitere Projekttage vereinbart.

Die Unsicherheiten und Unwägbarkeiten werden die BREBIT in diesem Jahr weiter begleiten. Sie bieten unendlich viel Stoff für Erkundungen und Diskussionen zum Thema Digitalisierung und globale Gerechtigkeit. Wie wirkt sich die Pandemie auf die Lebensbedingungen von Menschen hier und im Globalen Süden aus? Was bedeutet der Verlust von Lernchancen für Tausende Kinder in den Flüchtlingslagern an den europäischen Außengrenzen? Wie beeinflusst der plötzliche Umstieg auf digitales Lernen die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Teilen der Welt? Was geschieht mit Schüler*innen mitten unter uns, denen die materiellen oder finanziellen Voraussetzungen fehlen? Bildungsgerechtigkeit ist ein Thema, das unter Pandemiebedingungen unter sehr vielen anderen Perspektiven betrachtet werden kann.

Für Schulen, die vielleicht angesichts der täglich steigenden Infektionszahlen zögern, externe Personen in den Präsenzunterricht einzubeziehen, gibt es trotzdem die Chance auf BREBIT-Veranstaltungen. Denn einige der Referent*innen bieten Teile ihres Projekttages als digitale Module an und können zumindest per Bildschirm für eine Zeit dabei sein.


Die 17. BREBIT dauert noch bis zum 4. Dezember 2020.

Anfragen von Medienvertreter*innen:

Adina Hammoud, Presseverantwortliche der Koordinationsgruppe:
++49 152 3385 4912