Wanderausstellung „Rohstoffe für eine gerechte Welt“, entstanden am BICC (Bonn International Centre for Conversion) in Zusammenarbeit mit mit der Arbeitsgruppe Erdölprojekt Tschad/Kamerun.
Die Fotoausstellung dokumentiert Konflikte, die rund um das Thema „Rohstoffe” entstehen.
Aus über 50 Entwicklungsländern werden große Mengen wertvoller Rohstoffe exportiert, auf die die Weltwirtschaft angewiesen ist. Ohne Coltan aus dem Kongo würden Handys nicht funktionieren, Diamanten schmücken nicht nur die High Society und ohne Erdöl stehen alle Räder still.
Doch für viele Förderländer des Südens ist ihr Rohstoffreichtum nicht Quelle staatlicher Wohlfahrt, sondern ein Fluch: Untergrabung regulärer Ökonomien, Auflösung des staatlichen Gewaltmonopols, Kriege, Menschenrechtsverletzungen.
Wie können sich Konsumenten in Industriestaaten so verhalten, dass sie zu mehr Gerechtigkeit im Rohstoffsektor beitragen? Die Ausstellung gibt Antwort auf diese Frage und erklärt anschaulich, die mit jedem Rohstoff verbundene Problematik.
Auf der Internetseite zur Ausstellung finden Sie weitere Informationen zu den Hintergründen der Rohstoffproblematik, Bilder und Videos zum Thema sowie einen ausführlichen Kalender, auf dem Sie sehen können, wo die Ausstellung zurzeit ist.